Space in Between

Neben den spezifischen Orten und deren vielschichtigen Funktionen in den beiden Hauptstädte der ehemaligen Habsburgermonarchie wird der Blick auf die räumliche Dimension des „space-in-between“ gerichtet und die Nachhaltigkeit bzw. Brüchigkeit spezifischer politisch-kultureller Austauschbeziehungen zwischen den Metropolen thematisiert. Dafür werden vergleichbare gesellschafts- und stadtgeschichtliche Phänomene – beispielsweise die gemeinsame Kriegspolitik sowie die Migrationsströme während der Kriegsjahre und insbesondere nach dem Sturz der ungarischen Räterepublik – herangezogen und auf Basis von konkreten Beispielen zur urbanen Raumnutzung untersucht.

 

Im Wartesaal der Weltrevolution

Das für die Inszenierung der Ersten Republik und der ungarischen Emigration bezeichnende Provisorium des Wartens im Kaffeehaus und der Barackensiedlung untersucht Amália Kerekes mit Blick auf seine erzähltechnischen Varianten – anhand einiger Beispiele aus der...  mehr lesen
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József Lengyel: Die Straße der Flucht

Geschichten, die eine Flucht in die Details gehend beschreiben, findet man selten. Die Erinnerungen und die Polizeiakten dokumentieren meistens nur die wichtigsten Stationen der Flucht, dies ist im Fall der kommunistischen Emigranten, die Ungarn Ende 1919 verließen,...  mehr lesen
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Workshop Spaces in between

Workshop am Germanistischen Institut der Eötvös-Loránd-Universität, 26. bis 27. Juni 2015 „Ein ‚Exzess der Worte‘, eine Unzahl von Fabeln, die die eine große Fabel, die teleologische Geschichtserzählung durchkreuzen, so wie sie umgekehrt im Namen der ‚Klasse‘ oder des...  mehr lesen